|
Die Sage vom Teufelstein gehört zu den bedeutsamsten Stücken der Waldauer Kulturgeschichte. Nervös waren sie allesamt, die Akteure und Techniker der Laienspielgruppe unseres Heimatvereins. Immerhin hatten sie am Mittwoch den 31.Mai gleich zweimal einen großen Auftritt im Festzelt. Sowohl am Nachmittag beim volkstümlich musikalischen Treffen der Senioren aus den umliegenden Gemeinden als auch am Abend riss der Strom der Besucher ins Festzelt nicht ab.Die 16-bis 40-jährigen Laien auf der Bühne legten ihre Nervosität schnell ab und erzählten die Geschichte der Buschmüllers, der in einer Notlage (seine Mühle war abgebrannt) mit den Teufel einen Packt schloss und von diesem seine Mühle aufbauen lässt. Doch in der Teufelsteinsage gewinnt der Müller mit seiner Familie. Wütend wirft der Teufel einen Stein. Der landet auf dem Kesselberg, verfehlt die Mühle. Mühle, und den Stein, in mehrere Teile zerbrochen, kann man heute noch in Waldau sehen. Wenn man ganz genau hinschaut, ist auf dem Stein der Abdruck der Hand des Teufels zu erkennen. Zwei Monate haben die Akteure Heike und Markus Löb, Susann Georgi, Janine Eisfeld, Stefanie König, Oliver Uhlemann und Daniel Zimmer intensiv geprobt. Stefanie König hat aus der Sage den Bühnentext formuliert und der Waldauer Olaf Nimmoth malte uns dieses prächtige Bühnenbild.Nach den ersten beiden Auftritten waren die Akteure erst einmal erleichtert und glücklich.Aber nicht nur die Akteure hatten am Spiel Freude. Die Reaktion des Publikum nach beiden Aufführungen am Mittwoch war lautstarker Applaus.
|