Waldauer Heimatlied

 

Anläßlich unseres dritten Sommerfestes welches am Sonnabend den 13. August 2005 stattfand, wurde das Waldauer Heimatlied wiederaufgeführt .1956 hatte Otto Ludwig ein Heimatlied über Waldau verfasst, zu dem der damalige Lehrer und Ortschronist Albert Pöckel die Musik komponierte.
Das Lied wurde im selben Jahr zur 700-Jahr-Feier von Waldau aufgeführt und dann nie wieder. Der Weißenfelser Musiklehrer Andreas Ratzek vertonte nun das Ganze neu.

Text

Worte: Otto Ludwig
Weisse: Albert Pöckel

 1.
Wo einst nur Wald und Auen
entstand ein trautes Wort;
Aus Wald und Au`ward Waldau
mein lieber Heimatort
//;aus Wald und Au`ward Waldau,
  mein lieber Heimatort //;

5.
Noch stehn`die alten Linden,
die viel erlebt, belauscht,
die Kinderfeste krönten,
wo mancher Kuss getauscht.
//;die Kinderfeste krönten
  wo mancher Kuss getauscht //;

2.
Zwölfhundertsechsunfünfzig,
der Chronik nach benannt,
die ersten Bauten, zünftig,
erhoben sich im Land.
//;die ersten Bäume, zünftig,
  erhoben sich im Land //;

6.
Jahrhunderte vergingen,
Geschlechter fanden Ruh,
Selbst Mühlen standen stille,
ein Kohlenwerk dazu.
//;selbst Mühlen standen stille,
  ein Kohlenwerk dazu //;

3.
Und in dem Wiesengrunde
der Steinbach lustig springt ;
vier Mühlen mußt er treiben,
und eine trieb der Wind.
//;vier Mühlen mußt er treiben
  und eine trieb der Wind //;

7.
Doch wo einst Wald und Auen,
da gibt es keine Ruh,
Da zieht der Pflug die Furche,
Oh liebe Heimat du.
//;da zieht der Pflug die Furche,
  oh liebe Heimat du //;

4.
Hoch auf den Kesselberge,
da ragt der Teufelsstein,
der Teufel ist verschwunden,
als Sage blieb der Stein.
//;der Teufel ist verschwunden
  als Sage blieb der Stein //;


Hörprobe
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